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Was ich meinen Gästen bieten will – Die Geburt meiner Lunigiana-Toskana-Reise

berlinagnieszka

Aktualisiert: 10. März

Skulptur Pietro Cascella
Skulptur Pietro Cascella

Jede Italien-Reise, die ich organisiere, ist wie eine „Geburt“ für mich. Sie entsteht in einem langen Prozess und nicht durch ein einfaches Zusammenstellen von Programmpunkten, sondern durch Erfahrungen, Begegnungen und eine ganz bestimmte Vorstellung davon, wie meine Gäste Italien erleben sollen. Ich möchte ihnen kein touristisches Italien zeigen, sondern sie in das echte Leben der Italiener eintauchen lassen.

Bagnone, Lunigiana
Bagnone, Lunigiana


Gerade bin ich von der Vorbereitungsreise meiner Lunigiana-Toskana-Reise zurückgekehrt, die im September stattfinden wird. Während ich Unterkünfte besichtigt und Menschen getroffen habe, die meine Gäste bald kennenlernen werden, wurde mir erneut bewusst, was meine Reisen so besonders macht: auf meinen Reisen sind meine Gäste „nicht nur Tourist“, sondern mittendrin. Ich mache mein persönliches Italien auf für sie.



Mehr als eine Reise –

Ein Eintauchen ins italienische Leben


Vor Kurzem habe ich eine Stadtführung in Rom für Gäste gemacht, die mich schon lange kennen. Sie hatten Freunde mitgebracht, die Rom zum ersten Mal besuchten. Also habe ich eine Tour zusammengestellt, die nicht nur die klassischen Highlights abdeckte, sondern auch Orte, die in keinem Reiseführer stehen – kleine Läden, Handwerksbetriebe, Cafés und Märkte, in denen meine Gäste als Freunde einer Freundin empfangen wurden, nicht als Touristen.


Genau dieses Gefühl möchte ich auch auf meinen Reisen vermitteln. Ich möchte, dass meine Gäste nicht nur von außen zuschauen, sondern für den Moment dazugehören – dass sie nicht nur eine Region besuchen, sondern die Menschen, die dort leben, kennenlernen und verstehen.


Die Reise entsteht durch Begegnungen

Historischer Club der Anarchisten in Carrara
Historischer Club der Anarchisten in Carrara

Wenn ich eine neue Reise plane, dann beginnt alles mit den Menschen Italiens. Es sind ihre Geschichten, ihre Erlebnisse, ihre Orte, die mir die Dramaturgie für eine Reise geben. Ich besuche nicht einfach Sehenswürdigkeiten – ich suche nach authentischen Begegnungen, die nur möglich sind, weil es persönliche Verbindungen gibt.


So übernachten wir während unserer Lunigiana-Toskana-Reise nicht nur in einem Hotel, sondern verbringen auch drei Nächte gemeinsam in einer Villa. Der Besitzer stammt ursprünglich aus Kampanien, sein Großvater war Carabiniere und verlor sein Leben im Zweiten Weltkrieg, als er Partisanen, Frauen und Kinder zu beschützen versuchte. Diese Geschichte erzählt uns der Gastgeber selbst – eine Begegnung, die in keinem klassischen Reiseprogramm stehen würde.

Marmorbrüche und Meer
Marmorbrüche und Meer

Wir besuchen die Kunstsammlung Pietro Cascellas in einem Schloss in der Lunigiana und werden von seinen Verbliebenen empfangen - ein Besuch abseits der Touristenströme. Ein Abendessen in einem privaten Haus auf einer Terrasse unter freiem Himmel gehört ebenso dazu wie ein neuer Blick auf Carrara, wo wir nicht mit Jeeps durch die Marmorbrüche fahren, sondern mit einem Naturschützer sprechen, der uns die wahre Geschichte des Marmors erzählt.





Was ich meinen Gästen bieten möchte


Jede meiner Reisen folgt bestimmten Prinzipien – nicht, weil sie einem festen Schema entsprechen muss, sondern weil diese Elemente meine Kulturreisen zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis machen:


  • Orte abseits der üblichen Pfade – Plätze, die man nur kennt, wenn man jemanden vor Ort hat.

  • Echte Begegnungen mit Menschen, die sich normalerweise nicht für den Tourismus öffnen, sondern uns empfangen, weil sie mich kennen.

  • Ungewöhnliche Kunstprojekte und verborgene Ateliers, die oft visionär und unerwartet sind.

  • Gesellschaftliche und politische Einblicke in das Leben Italiens.

  • Authentische Küche, nicht das Essen, das man in Restaurants bekommt, sondern die Gerichte, die Italiener zu Hause für ihre Familie kochen.


Die Reise in die Lunigiana ist keine gewöhnliche Rundreise – sie ist das Ergebnis jahrelanger Planung, vieler Begegnungen und sorgfältiger Auswahl besonderer Orte und Menschen. Seit 2019 arbeite ich daran, sie immer weiter zu verfeinern, bis sie genau das geworden ist, was ich mir wünsche: eine Reise, bei der meine Gäste Italien nicht als Touristen erleben, sondern als Freunde an meiner Seite.


Wenn Sie nicht nur Sehenswürdigkeiten abhaken, sondern Italien wirklich spüren möchten, wenn Sie das Gefühl suchen, mit einer guten Freundin unterwegs zu sein, die Ihnen Türen öffnet, die Ihnen sonst verschlossen blieben – dann kommen Sie mit mir in die Lunigiana!


Ich freue mich darauf, mit Ihnen diese besondere Region zu entdecken – nicht als Außenstehende, sondern als Teil des echten, gelebten Italiens.

 
 
 

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